Totgeglaubte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Totgeglaubten · Nominativ Plural: Totgeglaubte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Totgeglaubten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Totgeglaubte.
WorttrennungTot-ge-glaub-te (computergeneriert)
formal verwandt mitglauben
eWDG, 1976

Bedeutung

für tot gehaltener Mensch
Beispiel:
nach vielen Jahren kehrte der Totgeglaubte heim

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als er zurückkehrt, ist Tonja mit den Kindern, ohne den Totgeglaubten, emigriert.
Die Zeit, 30.07.2012, Nr. 30
Aber der Totgeglaubte kehrt unversehens heim und ertappt das Liebespaar.
Die Welt, 04.10.2001
Mit der Dahlbuschbombe wurden sie aus der Dunkelheit ans Tageslicht geholt und elf Totgeglaubte wurden wieder lebendig.
Bild, 08.11.2003
Die Totgeglaubte verschnürte er in einen Sack und legte sie in einem Naherholungsgebiet am Stadtrand ab.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.1997
Daß der Totgeglaubte am nächsten Tag allerdings wieder quicklebendig im Büro erscheint, gibt der Frohnatur in fiesen Kittelschürze und struppiger Dauerwelle schwer zu denken.
Der Tagesspiegel, 27.04.1999
Zitationshilfe
„Totgeglaubte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totgeglaubte>, abgerufen am 17.07.2019.

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