Totpunkt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTot-punkt
WortzerlegungtotPunkt
eWDG, 1976

Bedeutung

Technik antriebslose Stellung einer Kraftmaschine
Beispiele:
der obere Totpunkt (= höchste Stellung des Kolbens)
der untere Totpunkt (= tiefste Stellung des Kolbens)
den Totpunkt überwinden

Typische Verbindungen zu ›Totpunkt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

ober unter

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totpunkt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totpunkt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine verstärkte Hebelwirkung der Pedale führt dabei zu einer besseren Ausnutzung der aufgewandten Kraft, zugleich läßt sich der Totpunkt leichter überwinden.
Süddeutsche Zeitung, 22.05.1999
Dabei wird die Zündung deutlich später als gewöhnlich eingeleitet, erst hinter dem sogenannten Totpunkt.
Die Zeit, 30.08.2010, Nr. 35
Nur so entwickelt die Flammwand ihre höchste mechanische Kraft gerade dann, wenn der Kolben seinen oberen Totpunkt überschritten hat.
Der Tagesspiegel, 07.05.2005
Bei der Umkehr des Kolbens am unteren Totpunkt schließt sich das Einlaßventil.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8213
Die ganze Nacht träumt man von Indikatordiagrammen, Momentenplanen, Totpunkten, Staudrucken und Verbrennungsvorgängen.
Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 55
Zitationshilfe
„Totpunkt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totpunkt>, abgerufen am 25.01.2020.

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