Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totschlag, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Tot-schlag
Wortzerlegung tot Schlag
eWDG

Bedeutung

vorsätzliche Tötung, wobei die Schuld des Täters durch bestimmte Umstände gemildert ist
Beispiele:
einen Totschlag begehen
Totschlag im Affekt
bildlich
Beispiel:
umgangssprachliches gab Mord und Totschlag (= große Aufregung, heftigen Streit)

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (...) bei dem Blut fließt · (...) bei der Blut fließt · Bluttat · blutige Auseinandersetzung

Typische Verbindungen zu ›Totschlag‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totschlag‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totschlag‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für dieses blöde Ideal würden Sie noch zehn Totschläge begehen. [Hesse, Hermann: Der Steppenwolf, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1955 [1927], S. 213]
Es wertete ihr Vorgehen als "versuchten gemeinschaftlichen Totschlag in einem minder schweren Fall". [Die Zeit, 20.09.1996, Nr. 39]
Bereits in den achtziger Jahren saß er wegen Totschlags hinter Gittern. [Die Zeit, 31.12.2013, Nr. 52]
Die Verteidigung hatte eine Verurteilung zu nicht mehr als neun Jahren wegen versuchten Totschlags erreichen wollen. [Die Zeit, 15.11.2013 (online)]
Mord ist ihm nicht nachzuweisen, Totschlag verjährt nach zwanzig Jahren. [Die Zeit, 05.07.2012, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Totschlag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totschlag>.

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