Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totzeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Tot-zeit (computergeneriert)
Wortzerlegung tot Zeit
eWDG

Bedeutung

Kybernetik Zeit, die zwischen dem Einstellen einer zu regelnden Anlage oder Maschine und der dadurch bewirkten Änderung der Regelgröße verstreicht
Beispiel:
lange und schädliche Totzeiten vermeiden [ KlausKybernetik454]

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Laufzeit · Totzeit · Transportzeit
Oberbegriffe
Assoziationen
Chemie
Synonymgruppe
Durchflusszeit · Totzeit
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Totzeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So stört vor allem seine periodische Beschickung und die damit verbundene Totzeit. [Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 228]
Diese Totzeiten nutzte Richstein um den derzeit gültigen »Goldbach‑Rekord« aufzustellen. [Süddeutsche Zeitung, 16.05.2000]
Die Totzeiten des Aufnahmerecorders müssen in der Regel neu bestimmt werden. [C’t, 1998, Nr. 7]
Dennoch kann man aus der Totzeit des Chipsatzes die maximale Transferrate für ein schnelles 3‑Takte‑Ziel ausrechnen. [C’t, 1996, Nr. 2]
Dummerweise braucht der 82378 IB offenbar für die Aktualisierung der Timer‑Bits eine kurze Totzeit. [C’t, 1995, Nr. 10]
Zitationshilfe
„Totzeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totzeit>.

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