Tränendrüse, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrä-nen-drü-se (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Tränendrüse‹ als Erstglied: ↗Tränendrüsenentzündung
eWDG, 1976

Bedeutung

Medizin in der Augenhöhle der Menschen und Wirbeltiere gelegene Drüse, die eine Flüssigkeit, die Tränen, ausscheidet
Beispiel:
spöttisch die Geschichte, der Film drückt auf die Tränendrüsen (= ist gefühlvoll, sentimental angelegt, treibt einem Tränen in die Augen)

Thesaurus

Synonymgruppe
Empfindsamkeit · ↗Gefühligkeit · ↗Gefühlsduselei · ↗Herzschmerz · ↗Larmoyanz · ↗Rührseligkeit · ↗Sentimentalität · ↗Tränenseligkeit · ↗Weinerlichkeit  ●  Tränendrüse  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tränendrüse‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Basierend auf einer wahren Geschichte werden hier die Tränendrüsen etwas arg bemüht.
Bild, 23.03.2006
Er drückt nirgends auf die Tränendrüse - und er bewegt so sehr wie lange kein Film mehr.
Der Tagesspiegel, 19.07.2000
Und das einzige Organ, das er wirklich trifft, ist die Tränendrüse.
Die Zeit, 07.07.1989, Nr. 28
Um ihr das Heulen auszutreiben, waren jetzt die Tränendrüsen zugeschraubt.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 161
Aber dadurch drückt der Film mitunter auf die Tränendrüse und gerät oft in die gefährliche Nähe des Kitsches.
Die Welt, 26.02.2005
Zitationshilfe
„Tränendrüse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tränendrüse>, abgerufen am 13.10.2019.

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