Tränenfluss, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Tränenflusses · Nominativ Plural: Tränenflüsse
WorttrennungTrä-nen-fluss
WortzerlegungTräneFluss
Ungültige SchreibungTränenfluß
Rechtschreibregeln§ 2, § 25 (E1)
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2018

Bedeutung

(über eine gewisse Zeit) unaufhaltsames Fließen der Tränen; heftiges Weinen
Beispiele:
Juckreiz, klebrig-verkrustete Augenlider nach dem Aufwachen, das Gefühl eines trockenen, gereizten Auges und ständiger Tränenfluss – all das kann zu einer dauerhaften Entzündung an der Lidkante gehören. [Spiegel, 08.01.2014 (online)]
Es gibt zunehmend Menschen, deren Tränenfluss versiegt – Sie leiden am Trockenen Auge und laborieren an einer permanent gereizten Bindehaut. [Der Standard, 11.09.2011]
In kaum einer anderen Sportart wird soviel geweint wie im Roll- und Eiskunstlauf. Unendliche Tränenflüsse ergießen sich nach verpatzten Vorträgen über die zerknautschten Teddybären kleiner Mädchen. [Frankfurter Rundschau, 22.07.1998]
Als »deutsche Sinti« erlitt sie, wie die Eltern und Geschwister auch, im KZ Auschwitz schwerste Schmach, Erniedrigung, Beleidigungen und Folter. Der Bericht darüber erstickt hin und wieder im Tränenfluß. [Frankfurter Rundschau, 15.12.1997]
Bromazeton diente im Weltkrieg als »Tränengas«. Es hat nämlich die Eigenschaft, schon in geringen Konzentrationen die Schleimhäute des Auges stark zu reizen und dadurch den Tränenfluß anzuregen. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 70]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Schmerz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tränenfluss‹.

Zitationshilfe
„Tränenfluss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tränenfluss>, abgerufen am 12.11.2019.

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