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Träumerei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Träumerei · Nominativ Plural: Träumereien
Aussprache 
Worttrennung Träu-me-rei
Wortzerlegung träumen -erei
eWDG

Bedeutung

abwertend die (fortwährende) Hingabe an Wunschvorstellungen, Phantasievorstellungen, das Versunkensein in Gedanken
Beispiele:
sie hat gern, oft Träumereien nachgehangen
er muss aus seinen Träumereien aufwachen
Hochstetten schrak aus einer Träumerei empor [ H. MannSchlaraffenland1,375]

Thesaurus

Synonymgruppe
Idealisierung · Schwärmerei · Träumerei
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Träumerei‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Träumerei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Träumerei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über solchen Träumereien hätte sie beinahe vergessen, für sich selber zu sorgen. [Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 399]
Ich halte das für gefährlich, andere halten es für Träumerei. [Die Zeit, 07.01.2013, Nr. 01]
Hier ist die menschliche Komplexität vollkommen, mehr noch als in den Träumereien, wo sie sich ins Herz des Waldes geflüchtet haben. [Die Zeit, 29.06.2012, Nr. 26]
Die Träumereien in der New Economy waren abrupt zu Ende. [Süddeutsche Zeitung, 30.10.2000]
Doch mitten in der schönsten Träumerei spielt das Werk verrückt. [Süddeutsche Zeitung, 16.07.1998]
Zitationshilfe
„Träumerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tr%C3%A4umerei>.

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