Trübnis, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Trübnis · Nominativ Plural: Trübnisse · wird meist im Singular verwendet
WorttrennungTrüb-nis
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben
1.
das Betrübtsein, die Betrübnis
Beispiele:
die Trübnis der Sinne
Unser Oskar, führte er aus, habe Grund zur Trübnis [Feuchtw.Lautensack190]
2.
entsprechend der Bedeutung von trübe (Lesart 1 b)
Beispiel:
Der erste Monat des Jahres 1883, wenn auch unnatürlich warm, war doch voll verfärbter Trübnis [WerfelVerdi76]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schließlich passiert es in diesen Tagen der materiellen Trübnis eher selten, dass ein Füllhorn ausgeschüttet wird.
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2003
Mitten hinein in diese kafkaeske Trübnis bricht das Abenteuer, in Gestalt von Paul und Kuno, den Handwerkern der Lüfte.
Der Tagesspiegel, 01.01.2001
In diesen Tagen der Trübnis und der überschäumenden Kritik gibt es endlich einmal eine gute Nachricht.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2002
Ein Eindruck von ehrgeiziger Wirrnis und Trübnis legt sich quälend auf fast alle Szenen.
Die Zeit, 27.10.1989, Nr. 44
Auf der Leinwand im Hintergrund ziehen Wolken, die Wasseroberfläche glitzert munter oder spiegelt Trübnis, und bei leidenschaftlichem Bedarf geht es dort ziemlich chaotisch zu.
Die Welt, 28.07.2004
Zitationshilfe
„Trübnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trübnis>, abgerufen am 18.07.2019.

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