Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Trübstoff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Trüb-stoff
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich Stoff, der in Flüssigkeiten eine Trübung bewirkt
Beispiel:
Abtrennung von Trübstoffen aus Obstsäften [ Urania1956]

Verwendungsbeispiele für ›Trübstoff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur Burgunder, der kaum Trübstoffe aufweist, lagert in schlanken Flaschen. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 132]
Danach wird diese Flüssigkeit in den "Whirlpool" gegeben, in dem sich die Trübstoffe des Bieres absetzen. [Süddeutsche Zeitung, 11.09.1999]
Kein Bier, kaum ein Fruchtsaft oder Speiseöl, dessen Trübstoffe nicht auch heute noch durch Kieselgur herausgefiltert werden. [Die Zeit, 10.12.2001, Nr. 50]
Mit dem Filter ließen sich magnetische Feinstpartikel, Trübstoffe und gelöste Stoffe aus dem Wasser holen. [Die Welt, 24.03.2000]
Wenn der gröbste Dreck mechanisch herausgefiltert ist, werden Eisen‑ oder Aluminiumsalze als Flockungsmittel zugesetzt, die feinere Trübstoffe zusammenkleben und absinken lassen. [Süddeutsche Zeitung, 18.03.2003]
Zitationshilfe
„Trübstoff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tr%C3%BCbstoff>.

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