Tragweite, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrag-wei-te (computergeneriert)
WortzerlegungtragenWeite
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Reichweite
Beispiel:
die Tragweite eines Geschützes, einer Stimme
2.
Bedeutung, weitreichende Wirkung
Beispiele:
eine Entdeckung von außerordentlicher Tragweite
ein Vertrag von historischer Tragweite
eine Aufgabe von großer politischer Tragweite
etw. ist für jmdn. von größter Tragweite
die Angeklagte war sich der Tragweite ihres Verhaltens, Handelns durchaus bewusst
das Geschehen in seiner ganzen Tragweite erfassen
er konnte die Tragweite seines Entschlusses, einer Maßnahme, nicht (voll) erkennen, begreifen, übersehen, absehen, ermessen

Thesaurus

Synonymgruppe
(Grad an) Interesse · ↗Ausmaß · ↗Aussagekraft · ↗Bedeutsamkeit · ↗Bedeutung · ↗Belang · ↗Dimension · ↗Geltung · ↗Gewicht · ↗Maßgeblichkeit · ↗Relevanz · ↗Signifikanz · ↗Stellenwert · Tragweite · ↗Wichtigkeit
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entscheidung Entschluß Ereignis Handlungsweise Tun Zitierfehler abschätzen allergrößst begreifen enorm epochal erfassen erkennen ermessen geschichtlich herunterspielen historisch unabsehbar ungeheuer universal unterschätzen unübersehbar verkennen weltgeschichtlich welthistorisch weltpolitisch überblicken überschätzen überschätzend übersehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tragweite‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich konnte sie nicht entschlüsseln, erkannte nicht ihre politische Tragweite.
Der Tagesspiegel, 11.08.2001
Um einer Diskriminierung vorzubeugen, sei vor dem Test über dessen Tragweite zu informieren.
Süddeutsche Zeitung, 04.06.1998
Hier ließ sich die Tragweite ihrer Lehre besonders gut deutlich machen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 4435
Es entspricht auch kaum dem Wesen einer permanenten militärischen Institution von solcher Tragweite, sie ausschließlich als Funktion einer zeitbegrenzten politischen Lage beurteilen zu wollen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 222
Die Tragweite dieser Sätze ist teilweise von Rau selbst schon etwas eingeschränkt worden; andere haben sie in anderer Art zu modifizieren gesucht.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 25
Zitationshilfe
„Tragweite“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tragweite>, abgerufen am 21.09.2019.

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