Trance, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Trance · Nominativ Plural: Trancen
Aussprache
WorttrennungTran-ce
HerkunftFranzösisch → Englisch
Wortbildung mit ›Trance‹ als Erstglied: ↗Trancezustand · ↗tranceartig
eWDG, 1976

Bedeutung

dem Schlaf ähnlicher Dämmerzustand, besonders in der Hypnose
Beispiele:
jmdn. in Trance versetzen
in Trance geraten
sich in Trance befinden
sich wie in Trance bewegen
Die Macht und Huld der blauen Augen aber ist so stark, daß Bernadette heute sofort in ihre Trance verfällt, die eine volle Stunde dauert [WerfelBernadette216]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Trance f. ‘schlafähnlicher Dämmer-, Entrückungszustand, Stadium der Hypnose’, Übernahme (2. Hälfte 19. Jh.) von gleichbed. engl. trance (mengl. transe), das auf afrz. transe ‘das Hinübergehen (in den Todesschlaf), Todeskampf, Totenfeier’ zurückgeht, zu afrz. transir ‘sterben’, eigentlich ‘hinübergehen (in den Tod, ins Jenseits)’, entlehnt aus lat. trānsīre ‘hinüber-, hindurch-, vorbeigehen’, spätlat. auch ‘sterben’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Unterbegriffe
Synonymgruppe
(im) Zustand der Euphorie · ↗Ekstase · ↗Rausch · ↗Taumel · Trance · ↗Verzückung · ↗Wahn · Zustand absoluter Verzückung · Zustand der Trance
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Besessenheit Drum Ekstase Hip-Hop HipHop House Hypnos Hörer Magie Rausch Schamane Tanz Techno Tänzer Zustand auflegen ekstatisch erwachen hypnotisch kollektiv meditativ rituell somnambul tanzen taumeln trommeln verfallen verfällen versetzen wiegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Trance‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und sanft wandelt sich die Übermüdung in Trance, weil man ganz obenauf tanzt auf der Linie der Töne.
Der Tagesspiegel, 17.02.1998
Dann fällt er in Trance und spielt viertelstundenweise Soli, berauschend, kurzweilig, humorvoll.
Süddeutsche Zeitung, 28.07.1994
Er löste sich aus der Trance der letzten Stunden, erhob sich und versuchte, sich zu erinnern.
Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 361
So wird man hier eher von einem meditativen Zustand als von einer eigentlichen Trance sprechen können.
Pfeiffer, Wolfgang M.: Meditation und Trance. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 21838
Ebenso wie es Leute gibt, die schlafen können, wann sie wollen, so kann sie auch nach Belieben in Trance verfallen.
Friedländer, Hugo: Das spiritistische Medium Anna Rothe. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 354
Zitationshilfe
„Trance“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trance>, abgerufen am 19.01.2019.

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