Transfusion, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Transfusion · Nominativ Plural: Transfusionen
Aussprache 
Worttrennung Trans-fu-si-on
Herkunft Latein
Wortbildung  mit ›Transfusion‹ als Letztglied: ↗Austauschtransfusion  ·  mit ›Transfusion‹ als Grundform: ↗transfundieren
eWDG, 1976

Bedeutung

Medizin Blutübertragung
Beispiel:
der Verunglückte musste sofort eine Transfusion erhalten

Typische Verbindungen zu ›Transfusion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Transfusion‹.

Verwendungsbeispiele für ›Transfusion‹

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Wie hoch ist das Risiko, sich durch eine Transfusion zu infizieren?
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2000
Aber warum gibt es trotz aller Tests auch heute noch verseuchtes Blut bei Transfusionen?
Die Zeit, 29.10.1993, Nr. 44
Im Vorraum wird ihnen nacheinander Blut für weitere Transfusionen entnommen.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 301
Diese "Transfusion" hatte nie den gewünschten Erfolg, sondern bewirkte vielmehr schwere Krankheitserscheinungen.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 47
Früher verwendete man vor allem Vollblutkonserven; heute ist die Transfusion von Konzentrat die Regel, und nur in schweren Fällen wird auf Vollblut zurückgegriffen.
o. A. [cu]: Blutkonserven. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1980]
Zitationshilfe
„Transfusion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Transfusion>, abgerufen am 28.05.2020.

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