Transsubstantiationslehre, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Trans-sub-stan-ti-ati-ons-leh-re · Trans-sub-stan-tia-ti-ons-leh-re · Trans-subs-tan-ti-ati-ons-leh-re · Trans-subs-tan-tia-ti-ons-leh-re
Wortzerlegung TranssubstantiationLehre1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

katholische Kirche Lehre von der Transsubstantiation

Verwendungsbeispiele für ›Transsubstantiationslehre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar lehnten beide, Luther wie Melanchthon, die katholische Transsubstantiationslehre kategorisch ab.
Die Zeit, 29.03.2010, Nr. 13
Die seltsame Transsubstantiationslehre hat der deutsche Reformator Martin Luther abgelehnt.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2002
Dabei treffen ein Turnschuh und eine Baseballkappe zwangsläufig auf weniger Widerstand als die Transsubstantiationslehre.
Die Zeit, 27.10.2006, Nr. 44
Einen neuen Charakter gewann der Blutaberglaube, als nach Anerkennung der Transsubstantiationslehre wiederholt blutige Flecke auf Hostien als wunderbare Bestätigung der neuen Lehre betrachtet worden waren.
Friedländer, Hugo: Ein »Ritualmord«-Prozeß. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 25774
Literaturwissenschaftliche Kategorien führen Smith den weiten Weg zur aristotelischen Begründung der mittelalterlichen Transsubstantiationslehre und zu den christlichen Gedächtnishaushalt von Hostienschändungen und Blutaberglauben.
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002
Zitationshilfe
„Transsubstantiationslehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Transsubstantiationslehre>, abgerufen am 03.06.2020.

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