Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Trappist, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Trappisten · Nominativ Plural: Trappisten
Aussprache 
Worttrennung Trap-pist
Wortbildung  mit ›Trappist‹ als Erstglied: Trappistenkloster · Trappistenmönch · Trappistenorden
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

Religion Angehöriger eines Mönchsordens, der die Wissenschaft ablehnt, sich völliger Abstinenz und ständigem Schweigen unterwirft

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Zisterzienser · Zisterzienser der strengeren Observanz  ●  OCR  Abkürzung, lat. · OCSO  Abkürzung, lat. · Ordo Cisterciensis strictioris observantiae  lat. · Ordo Cisterciensium reformatorum  lat. · Trappist  ugs.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Trappist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darf man an dieser Stelle mal an den Orden der Trappisten erinnern? [Der Tagesspiegel, 12.01.2003]
Sein Stab agiert selbst gegenüber alten Pressefreunden wie ein Club von Trappisten. [Die Zeit, 29.01.1998, Nr. 6]
Trappisten dürfen nämlich nur ausnahmsweise reden, ansonsten unterhalten sie sich mit Gebärden. [Die Zeit, 15.01.2004, Nr. 04]
Gewährt ihnen drei bis sechs Monate in Euren irdischen Filialen bei den Trappisten. [Süddeutsche Zeitung, 24.12.2004]
Neben dem Trappisten Merton beeinflußte ihn literarisch vor allem Ezra Pound. [Die Zeit, 09.05.1980, Nr. 20]
Zitationshilfe
„Trappist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trappist>.

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