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Trashkultur, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Trash-kul-tur
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Hang zum Billigen, Schrillen, Geschmacklosen o. Ä., der in Kleidung, Ernährung, äußerer Erscheinung und Sprache zum Ausdruck kommt

Verwendungsbeispiele für ›Trashkultur‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Sachen Trashkultur, so bewies sie mal wieder schlagkräftig, ist sie einfach unschlagbar. [Der Tagesspiegel, 20.09.2004]
Sechs Jahre alt ist das von einer gewissen Petra Perle moderierte Hochamt der Trashkultur mittlerweile und vom Fernsehen übertragen wird es inzwischen auch. [Der Tagesspiegel, 28.02.1998]
Moffatts Ästhetik speist sich aus Werbung und Fernsehen, aus Trashkultur und Horrorfilm. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.1999]
Es lebte weiter in Kippenbergers unübersehbarem Bestreben, zu einem Edelmann des Ekeligen, zu einem König der Trashkultur zu avancieren. [Die Zeit, 04.03.2013, Nr. 09]
Diese Huldigung der Trashkultur war als Reaktion gegen das Diktat der Verfeinerung der Manieren und Interessen, als Frontalangriff auf Feuilleton, Manufactum und Olivenöl‑Bourgeoisie nachvollziehbar. [Die Zeit, 01.08.2011, Nr. 31]
Zitationshilfe
„Trashkultur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trashkultur>.

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