Tratsche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Tratsche · Nominativ Plural: Tratschen
WorttrennungTrat-sche (computergeneriert)
Grundformtratschen
eWDG, 1976

Bedeutung

salopp, abwertend Schwätzerin, Klatschbase
Beispiel:
das hat die alte Tratsche erzählt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Interviews gibt sie nur ganz selten, nie liefert sie Stoff zum Tratschen.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2000
Dort versammelt sich der harte Kern der Trauer-Truppe zum Trinken und Tratschen.
Bild, 24.01.2002
Das Lästern und Tratschen, Intrigieren und Spionieren übt die Herrschaft genauso gern wie die Dienerschaft.
Der Tagesspiegel, 13.06.2002
Das Tratschen ist dem Menschen offensichtlich angeboren, behaupten US-Psychologen vom Knox College in Illinois.
Die Welt, 14.09.2002
Und im Tratschen bekennt er sich zu seiner Zugehörigkeit, testet und bekräftigt sein Einverständnis in den alltäglichen Lauf der menschlichen Dinge.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1997
Zitationshilfe
„Tratsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tratsche>, abgerufen am 20.06.2019.

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