Traualtar, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Trau-al-tar
eWDG, 1976

Bedeutung

Religion Altar, vor dem von einem Geistlichen die Trauung vollzogen wird
Beispiele:
das Brautpaar trat vor den Traualtar
er ging mit ihr zum Traualtar (= ließ sich mit ihr trauen)

Typische Verbindungen zu ›Traualtar‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Traualtar‹.

Verwendungsbeispiele für ›Traualtar‹

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Wenn ich jetzt nicht "Ja" sage, trete ich nie wieder vor den Traualtar?
Die Zeit, 25.10.2010, Nr. 43
Zuletzt sei er mit 80 Jahren vor den Traualtar getreten.
Der Tagesspiegel, 23.08.2003
Es war ihm nicht gelungen, die Paare vor dem Traualtar in letzter Stunde auszuwechseln.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 882
Nach einer unnatürlich verlebten Verlobungszeit, in der wir unser erwachendes Temperament verleugnen und Komödie spielen müssen, werden wir endlich zum Traualtar geführt.
Janitschek, Maria: Die neue Eva. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 10400
Auf dem Rasenplatz zwischen Haupttempel und Königspalast war der Traualtar errichtet.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 94
Zitationshilfe
„Traualtar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Traualtar>, abgerufen am 05.06.2020.

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