Trauerweide, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrau-er-wei-de (computergeneriert)
WortzerlegungTrauerWeide1
eWDG, 1976

Bedeutung

Weide mit tief herabhängenden Zweigen
Beispiel:
im Park steht eine herrliche Trauerweide
umgangssprachlich, übertragen trauriger Mensch
Beispiel:
Weißt was, du kleine Trauerweide? Wir wollen für heute Schluß machen [KästnerLottchen109]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ast Birke Garten Pappel Schatten Strauch Ufer Wind Zweig mächtig pflanzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Trauerweide‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einziehen muss man den Kopf allerdings nur unter den gewaltigen Trauerweiden.
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2000
Auf dem stillen Platz sind die Trauerweiden schon fast grün.
Die Zeit, 30.03.1990, Nr. 14
Der Mond kam über ein Dach und versilberte die Blätter der Trauerweiden.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 131
Das Wasser versuchte, das tiefhängende Geäst der Trauerweiden in die Richtung seines Gefälles zu spülen.
Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 148
Sie lehnte sich jetzt über Wenks Stirn wie eine Trauerweide.
Jacques, Norbert: Dr. Mabuse, der Spieler, Gütersloh: Bertelsmann 1961 [1920], S. 179
Zitationshilfe
„Trauerweide“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trauerweide>, abgerufen am 23.05.2019.

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