Traumbild, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTraum-bild
WortzerlegungTraumBild
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
im Traum erscheinendes Bild
Beispiele:
die Mutter war ihm nach ihrem Tod oft als Traumbild erschienen
So sinnierte er, bis ihn ein leichter Schlaf befiel, der ihn mit seltsam deutlichen Traumbildern quälte [M. W. SchulzStaub im Wind116]
2.
Wunschbild, Phantasiebild
Beispiele:
er hing, jagte einem Traumbild nach
er habe sich ... auch von diesem Mädchen ein Traumbild gemacht [JohoWendemarke225]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Landschaft Vision Wirklichkeit auslöschen entsprechen entwerfen fern gleichen malen romantisch surreal surrealistisch verwandeln vorgaukeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Traumbild‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei seinen rituellen Tänzen erscheine ihm dieser Jaguar wie ein Traumbild.
Bild, 26.10.2000
Nur die Traumbilder im ersten Satz wirkten noch etwas zu beiläufig, wenig interessant.
Der Tagesspiegel, 21.01.1998
Ich will nicht wissen, wie ich bei einem Vergleich ausfalle, sondern ob ich stark genug bin, das Traumbild auszulöschen.
Flake, Otto: Scherzo. In: ders., Lichtenthaler Allee, Gütersloh: Mohn 1965 [1935], S. 408
Hier aber ist das Traumbild noch auf andere Weise bereitet.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 211
Aber erst die Traumbilder machen diesen Mechanismus des notwendigen Scheiterns verständlich.
Klein, Alfred: Zwei Dramatiker in der Entscheidung. In: Kaiser, Helmut (Hg.) Die Dichter des sozialistischen Humanismus, München: Dobbeck 1960, S. 1
Zitationshilfe
„Traumbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Traumbild>, abgerufen am 16.02.2019.

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