Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Traumverlorenheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Traum-ver-lo-ren-heit
Wortzerlegung traumverloren -heit

Verwendungsbeispiele für ›Traumverlorenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In meiner glücklichen Traumverlorenheit passierte mir in einer Vollmondnacht eine merkwürdige Sache. [Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18433]
Die Menschen, die sich hier begegnen und verfehlen, mögen wie Monster wirken, aber der leere Raum um sie verleiht ihnen eine Trance, eine bewegende Traumverlorenheit. [Süddeutsche Zeitung, 18.11.2004]
In schöner Traumverlorenheit bringen sie Satzformeln zu Gehör, die brutal banal sind, pathetisch und lyrisch. [Süddeutsche Zeitung, 18.09.1998]
Das ehemals prächtige höfische Tanzritual ist den elf Akteuren auf minimale Abbreviaturen gestutzt, schwankend zwischen hitziger Nervosität, gedehnter Traumverlorenheit und pathetisch auftrumpfendem Tableau. [Die Zeit, 20.12.1985, Nr. 52]
Zitationshilfe
„Traumverlorenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Traumverlorenheit>.

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