Treibarbeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTreib-ar-beit
eWDG, 1976

Bedeutung

Gegenstand aus Metall, der durch Treiben hergestellt worden ist
Beispiel:
die Brosche, der Armreif war eine wunderschöne Treibarbeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Treibarbeit · ↗Treiben
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine obszöne Treibarbeit, die nichts zu vermuten übrigläßt, schmückt den Becher.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 418
Neben Treibarbeit und Guß beherrschte man das Schweißen und Löten.
Trimborn, Hermann: Das präkolumbische Amerika. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 7751
Die Bearbeitung von reinem Kupfer zu Gefäßen, Waffen, Figuren oder Reliefs erfolgt als Kupferguß oder Treibarbeit, oft auch im Zusammenhang mit Lötungen oder Nietungen.
o. A.: Lexikon der Kunst - K. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 25676
Skythischer Krieger verbindet eine Beinwunde, Treibarbeit auf goldenem Becher aus der 2. Hälfte des 4. Jh.v.Chr.
Die Welt, 02.06.2003
Überschwenglichste Treibarbeiten zeigen die Augsburger Weinprobierschalen des 17. Jahrhunderts (2500/3500).
Süddeutsche Zeitung, 24.11.1998
Zitationshilfe
„Treibarbeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Treibarbeit>, abgerufen am 18.04.2019.

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