Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Trespe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Trespe · Nominativ Plural: Trespen
Worttrennung Tres-pe
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(in zahlreichen Arten vorkommendes) Gras mit vielblütigen, in Rispen wachsenden Ährchen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Trespe f. Grasart (Getreideunkraut), ahd. drepso (9. Jh.), tresp (Hs. 14. Jh.), mhd. trefs(e), mnd. drespe, in den dt. Mundarten variantenreich abgewandelt. Vielleicht eine s-Ableitung von einem in mnl. dreb, drab, norw. drap als Name einer Grasart bewahrtem germ. Wort, vgl. Marzell 1, 677 f. Die Metathese von ps/fs – sp besteht bis ins 18. Jh.

Verwendungsbeispiele für ›Trespe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Entlang der Asphaltstraßen nahm die Dach‑ Trespe dreimal mehr Raum in Anspruch als an Feldwegen. [Süddeutsche Zeitung, 08.04.2003]
Zitationshilfe
„Trespe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trespe>.

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