Treuepflicht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTreue-pflicht (computergeneriert)
WortzerlegungTreuePflicht
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiel:
die Treuepflicht gegenüber dem Staat

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktionär Arbeitgeber Arbeitnehmer Beamter Dienstherr Verfassung Verletzung Verstoß beamtenrechtlich begründen besonder gegenseitig politisch unterliegen verletzen verstoßen vertraglich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Treuepflicht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wie diese Treuepflicht im konkreten Fall ausgestaltet ist, kann man kaum zuverlässig beantworten.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2002
Bei der gesetzlichen Trennung entfällt für beide Ehepartner zwar die Pflicht des Zusammenlebens, nicht aber die gegenseitige Treuepflicht.
Die Zeit, 20.05.1966, Nr. 21
Der Papst befreite seine Untertanen von ihrer Treuepflicht und erklärte sein Land für frei.
Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7509
Zur Begründung wird dabei zuerst auf die besondere Treuepflicht des Beamten dem Staat gegenüber verwiesen.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Streikrecht der Lehrer. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 18697
Der Adel hatte nach wie vor viele Vorrechte, die allerdings mit einer besonderen Treuepflicht dem König gegenüber gekoppelt waren.
Soden, Wolfram von: Der Nahe Osten im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 25977
Zitationshilfe
„Treuepflicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Treuepflicht>, abgerufen am 16.11.2019.

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