Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Triebhaftigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Trieb-haf-tig-keit
Wortzerlegung triebhaft -igkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Geilheit · Laster · Lüsternheit · Schamlosigkeit · Triebhaftigkeit · Unzucht
Assoziationen
Psychologie, Religion
Synonymgruppe
(sündhafte) Begierde · (triebhaftes, sündiges) Verlangen · Begehren · Lust · Triebhaftigkeit  ●  Konkupiszenz  fachspr., lat.

Typische Verbindungen zu ›Triebhaftigkeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Triebhaftigkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Triebhaftigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Politische Triebhaftigkeit jedenfalls rein als solche ist mehr als fragwürdig. [Die Zeit, 22.03.1991, Nr. 13]
Diese orientalischen Kinder vergaßen ihre Pläne meist schon vor der Ausführung, sie wurden von ihren kurzatmigen Einfällen, von ihrer dumpfen Triebhaftigkeit her. [Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann – Fischer 1947 [1933], S. 384]
Am beängstigendsten aber hat er die Triebhaftigkeit des Täters auf die Tonspur gebannt. [Die Zeit, 25.08.2005, Nr. 35]
Manchmal liegt es an der Triebhaftigkeit der Täter, manchmal ist es eine Art Signalcharakter. [Süddeutsche Zeitung, 05.01.2002]
Es ist jedenfalls „stilisierte Triebhaftigkeit“ und kann dadurch tatsächlich Verdrängungen aufheben. [Die Zeit, 05.10.1984, Nr. 41]
Zitationshilfe
„Triebhaftigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Triebhaftigkeit>.

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