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Triebhandlung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Trieb-hand-lung
Wortzerlegung Trieb Handlung2
eWDG

Bedeutung

Handlung, die durch das Triebleben und nicht durch Verstand oder Willen bewirkt wird
Beispiele:
eine Triebhandlung begehen
das Verbrechen war eine Triebhandlung

Typische Verbindungen zu ›Triebhandlung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Triebhandlung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Triebhandlung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Triebe verschwinden damit nicht, aber die reinen und bloßen Triebhandlungen. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 20]
Wir nehmen jetzt an, daß diese Triebhandlungen mitsamt der Sitte, die sie fordert, sich evolutionistisch entwickelt haben. [Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 5283]
Für Konrad Lorenz hingegen war beispielsweise das Futterverstecken eine reine Triebhandlung. [Die Zeit, 25.06.2007, Nr. 26]
Wir dürfen sie nicht als das Ergebnis hoher Intelligenz, nicht als Auswirkungen verstandesmäßigen, logischen Denkens auffassen, sondern können hierin nur angeerbte, automatische Triebhandlungen erblicken. [Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 234]
Zitationshilfe
„Triebhandlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Triebhandlung>.

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