Triebleben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTrieb-le-ben (computergeneriert)
WortzerlegungTriebLeben
eWDG, 1976

Bedeutung

Leben, das den Bereich der Triebe, besonders den Geschlechtstrieb, und die durch sie bewirkten Handlungen betrifft
Beispiele:
er hat ein normales Triebleben
Die Domestikation hat das Triebleben der Pferde eingedämmt [R. GerlachVierfüßler21]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klang Verhalten gestört menschlich Überschätzung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Triebleben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder könnte es auch an der Struktur des Trieblebens selbst liegen?
Die Zeit, 11.10.1974, Nr. 42
Der Held ist ausgezeichnet durch einen Überfluß des geistigen Willens und seiner Konzentration gegenüber dem Triebleben.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 168
Das Kind führt ein vorwiegend animalisch und sinnlich bedingtes Triebleben.
Jahrbuch des Vereins für wissenschaftliche Pädagogik, 1915, Bd. 47
Am meisten tritt er in der Erziehung praktisch zutage hinsichtlich der Erscheinungen des Trieblebens und der Entscheidungen des bewußten Willens.
Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung, 1912, Nr. 21/22, Bd. 64
Ich war kein sozial gestörtes Kind, das völlig hilflos dem Triebleben sakraler Päderasten ausgeliefert war.
Die Welt, 07.08.2004
Zitationshilfe
„Triebleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Triebleben>, abgerufen am 06.12.2019.

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