Triefauge, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTrief-au-ge
WortzerlegungtriefenAuge
eWDG, 1976

Bedeutung

salopp, abwertend ständig triefendes Auge
Beispiel:
ein alter Mann mit gebeugtem Rücken und Triefaugen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zumindest der Ältere mit seinen Triefaugen und den schwarzen zurückgekämmten Haaren entsprach meiner Vorstellung.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 220
Falsch platziert aber sind schiefe Augenbrauen und hässliche Triefaugen mögliche Folgen.
Süddeutsche Zeitung, 27.08.2002
Humpelnd schleppt sie den dürren Körper, auf dem krummen Rücken ein unförmiger Kopf, Triefaugen stechen über eine Hakennase hinweg.
Der Tagesspiegel, 06.04.1997
Von den Glatzen, Fettwülsten und Triefaugen will ich gar nicht reden.
Die Zeit, 16.04.1982, Nr. 16
In weiteren Fällen hielt der Richter dem Angeklagten vor, durch sein fehlerhaftes Vorgehen "Triefaugen, extrem faltige Hälse oder eine Kraterlandschaft am Bauch" zu verantworten.
Die Welt, 11.02.2003
Zitationshilfe
„Triefauge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Triefauge>, abgerufen am 09.12.2019.

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