Triole, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Triole · Nominativ Plural: Triolen
Aussprache 
Worttrennung Tri-ole · Trio-le
Herkunft Italienisch
eWDG, 1976

Bedeutung

Musik Einheit von drei Noten mit der Geltungsdauer von zwei Noten derselben Gestalt

Thesaurus

Synonymgruppe
Drilling · Triole
Assoziationen
  • Dreiercombo · ↗Dreiergruppe · Trio  ●  Trio infernal (ironisch, ursprünglich Filmtitel)  ugs.
  • 3-Tupel · Dreier-Tupel · ↗Tripel

Typische Verbindungen zu ›Triole‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Triole‹.

Verwendungsbeispiele für ›Triole‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr schlicht, manchmal nur in gereihten Triolen, kommt sie daher.
Die Welt, 10.09.1999
Ihre Füße stampfen den Takt, die Hände klatschen Triolen, die Lippen sprechen noch einen dritten Rhythmus dazu.
Die Zeit, 28.08.2007, Nr. 35
Der untextierte Contratenor bewegt sich ab und zu in Triolen.
Reaney, Gilbert: Reson. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 43606
Nachdem die Violine sich mit ihren aufsteigenden Oktaven demonstrativ in die Höhe geschwungen hat, muss sie ganz konventionell wirkende, leise absteigende Triolen vortragen.
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2000
Und holt Luft und wiederholt sich, mit Triole, mit Praller, Zuckerquadrat.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 161
Zitationshilfe
„Triole“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Triole>, abgerufen am 03.06.2020.

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