Trivium

WorttrennungTri-vi-um
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Gesamtheit der drei unteren Fächer (Grammatik, Rhetorik, Dialektik) im mittelalterlichen Universitätswesen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dialektik Disziplin Quadrivium

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Trivium‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im scholastischen Trivium gehörte die Musik mit der Grammatik und Rhetorik zu den Artes sermonicales oder Artes dicendi (Gurlitt, Musik und Rhetorik).
Schmitz, Arnold: Figuren. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 12718
Nach diesem Trivium wurden ja in den »sieben freien Künsten« (artes) immer auch im Quadrivium wenigstens die Anfangsgründe der Geometrie, Arithmetik, Astronomie und Musiktheorie gelehrt.
Grundmann, Herbert: Über die Welt des Mittelalters. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15419
Der Schwerpunkt lag auf dem Trivium und dort auf der Grammatik.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 4348
Zitationshilfe
„Trivium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trivium>, abgerufen am 18.10.2019.

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