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Troll, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Troll(e)s · Nominativ Plural: Trolle
Aussprache
Wortbildung mit ›Troll‹ als Erstglied: ↗Trollblume  ·  mit ›Troll‹ als Letztglied: ↗Patenttroll
eWDG, 1976

Bedeutung

gespenstisches Wesen des Volksaberglaubens, besonders in der nordischen Mythologie, Unhold
Beispiel:
Die Trolle sind die Anwälte der Tiere. Sie suchen den heim, der Tiere quält [JahnninDt. Erzähler2,89]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Troll m. (in der nordischen Mythologie) ‘dämonisches Wesen, Kobold’, anord. troll, trǫll, schwed. troll, dän. trold. Die im 18. Jh. ins Dt. entlehnte Bezeichnung trifft auf einheimisches (in den Mundarten bewahrtes) Troll ‘grober, ungeschlachter Kerl’ (15. Jh.), auch ‘Dämon, Unhold’ (15. bis 17. Jh.). Vielleicht hervorgegangen aus germ. *truzla- und verwandt mit ↗trollen (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Gnom · ↗Kobold · Troll · ↗Unhold
Oberbegriffe
  • Fabelwesen · Fantasiegeschöpf · Phantasiegeschöpf · übernatürliches Wesen
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Hetzer · ↗Scharfmacher · ↗Unruhestifter  ●  ↗Provokateur  franz. · Troll (Internet)  ugs.
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Störer · Troll · ↗Unruhestifter
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  ↗Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dämon Elf Elfe Existenz Fee Fjord Geist Gnome Hexe Kobold Märchen Reich Riese Stein Wesen Wichtel Zauberer Zwerg bös erzählen riesig schwarz toll versteinert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Troll‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn die Mutter sich wohl verhält, geht es auch ihrem Kind bei den Trollen gut.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2000
Wer als erster oben ist, zieht die anderen nach «, hechelte der Troll.
Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 978
Ähnlich wie Touristen treten auch Trolle oft in Gruppen auf.
Der Tagesspiegel, 30.12.1999
Peer, der sich von den Trollen verfolgt sieht, flieht in die große Welt.
Fath, Rolf: Werke - P. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 22559
Damit war die Union der beiden Königreiche schwer belastet und Erzbischof Trolle kompromittiert.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7348
Zitationshilfe
„Troll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Troll>, abgerufen am 18.02.2019.

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