Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Trollblume, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Trollblume · Nominativ Plural: Trollblumen
Aussprache 
Worttrennung Troll-blu-me
Wortzerlegung Troll Blume
eWDG

Bedeutung

auf feuchten Wiesen und Bergweiden wachsendes Hahnenfußgewächs mit fast kugelig zusammenschließenden, hellgelben Blütenblättern

Verwendungsbeispiele für ›Trollblume‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Saftig gelb wippen die Blüten der europäischen Trollblumen im Wind. [Süddeutsche Zeitung, 04.07.1994]
Nicht nur, die Trollblumen platzen vor Glück, die Gegend tut es. [Die Zeit, 24.06.1966, Nr. 26]
In den Mooren nisten Birkhühner, andernorts längst ausgerottet, blühen Seidelbast, Trollblumen und Knöterich. [Die Zeit, 23.06.1989, Nr. 26]
Im nordwestlichen Bundesgebiet ist die Trollblume schon verschwunden, in Nordrhein‑Westfalen und Rheinland‑Pfalz stark gefährdet, in Brandenburg vom Aussterben bedroht. [o. A. [wor]: Trollblume. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]]
Intensive Landwirtschaft macht Trollblumen den Garaus; sie können nur überleben, wenn die Wiesen erst nach der Samenreife Mitte August gemäht werden. [o. A. [wor]: Trollblume. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]]
Zitationshilfe
„Trollblume“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trollblume>.

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