Trotzkismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungTrotz-kis-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

von dem russischen Revolutionär und Politiker L. D. Trotzki (1879 bis 1940) und seinen Anhängern vertretene Variante des Kommunismus mit der Forderung der unmittelbaren Verwirklichung der Weltrevolution

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem Trotzkismus kommt dabei lediglich die Rolle eines Mittels zum Zweck zu.
Die Zeit, 11.11.1988, Nr. 46
Trotzkismus ist daher nach sowjetischem Verständnis eine der schlimmsten Formen der ideologischen Abweichung.
o. A. [jr]: Trotzkismus. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1982]
Wir lassen uns von Peter Weiss keine Diskussion über den Trotzkismus aufzwingen.
Der Tagesspiegel, 19.07.1997
Es wird bewiesen, daß die Sowjetunion vor die Hunde gegangen wäre, hätte nicht Stalin den Trotzkismus mit Stumpf und Stiel ausgerottet.
Gitermann, Valentin: Die Russische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 6683
War denn der Trotzkismus nicht auch eine Bewegung gegen Imperialismus und vor allem gegen den Stalinismus der Sowjetunion?
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2001
Zitationshilfe
„Trotzkismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Trotzkismus>, abgerufen am 19.11.2019.

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