Tsetsefliege, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Tse-tse-flie-ge · Tset-se-flie-ge (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

die Schlafkrankheit übertragende, afrikanische Stechfliege
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Tsetsefliege · Tsetse
Tsetsefliege Tsetse f. blutsaugende Stechfliege im tropischen Afrika, die beim Menschen den Erreger der Schlafkrankheit überträgt; im 19. Jh. nach engl. tsetse(fly), einer Entlehnung von bantusprachlichem (Tswana) tsetse, das wohl das Fluggeräusch nachzuahmen sucht.

Typische Verbindungen zu ›Tsetsefliege‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tsetsefliege‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tsetsefliege‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zudem gibt es die Tsetsefliege im biologischen Sinn gar nicht.
Der Tagesspiegel, 09.07.2003
Sie wurde zerkratzt von scharfen Gräsern, aufgeschürft von steinigen Hängen, zerstochen von Tsetsefliegen.
Die Zeit, 05.12.1986, Nr. 50
Bei dieser Methode ist die natürliche Populationsdichte der Tsetsefliegen nicht sehr hoch.
Die Welt, 11.07.2003
In einzelnen englischen Kolonien ist man auf einen schrecklichen Weg verfallen, die Tsetsefliege zu vernichten.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 2
Das beginnt bei heller Kleidung, um beispielsweise die Tsetsefliege nicht anzulocken, und endet beim häufigen Händewaschen.
Süddeutsche Zeitung, 30.04.2002
Zitationshilfe
„Tsetsefliege“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tsetsefliege>, abgerufen am 05.06.2020.

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