Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Tun, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Tuns · wird nur im Singular verwendet
Grundformtun
Wortbildung  mit ›Tun‹ als Letztglied: Nichtstun
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmds. Ausführung einer Handlung, Beschäftigung mit etw.

Thesaurus

Synonymgruppe
Auftreten · Benehmen · Betragen · Gebaren · Habitus · Handeln · Handlungsweise · Tun · Verhalten · Verhaltensweise  ●  Tun und Lassen  ugs.
Synonymgruppe
Aktivität · Bemühungen · Handeln · Handlung · Initiativen · Maßnahmen  ●  Tätigkeit  Hauptform · Tun  geh.
Synonymgruppe

Typische Verbindungen zu ›Tun‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tun‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tun‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt da kein Lernen, sondern es gibt ein Tun! [Wallraff, Günter: Ganz unten, Berlin: Aufbau-Verl.1986 [1985], S. 57]
Für ihn ist das gleiche Tun einmal Arbeit, das andere Mal Ausübung eines Sportes. [Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 31]
Auch das Fragen ist daher mehr ein Erleiden als ein Tun. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 339]
Ohne diesen Glauben wäre ihr Tun ein lächerliches Unterfangen gewesen. [o. A.: Großkundgebung auf der sechsten Reichstagung der Auslandsdeutschen in der Stuttgarter Stadthalle, 03.09.1938]
Aus allem seinen Tun klang aber zu jeder Zeit das hohe Lied der Arbeit. [o. A.: Germanische Osterfeier von den "Sieben Steinhäusern" bei Fallingbostel, 16.04.1933]
Zitationshilfe
„Tun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tun>.

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