Tuskulum

Worttrennung Tus-ku-lum
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, veraltet ruhiger, behaglicher Landsitz

Verwendungsbeispiele für ›Tuskulum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist das Tuskulum der Alten und nicht mehr der Neuen Welt.
Die Zeit, 09.05.1946, Nr. 12
Der Vorbereitung des Romzuges sollte die Legation des Kardinals Johannes von Tuskulum dienen.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 17803
Am nächsten Tage trafen Gläubiger und Schuldner zufällig in dem Tuskulum einer ehemaligen Schauspielerin Frau P. in der Ritterstraße zusammen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 09.02.1906
Metternich, den üblicherweise schlecht beleumundeten österreichischen Staatskanzler der Restaurationszeit, lernt man in seinem westböhmischen Tuskulum von ganz anderen Seiten kennen.
Die Zeit, 22.07.2004, Nr. 31
Nur wenn die Herren von der Großmacht der Drukkerschwärze mich persönlich in dem Tuskulum meiner Werkstätte überfielen, habe ich Rede und Antwort gestanden.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8307
Zitationshilfe
„Tuskulum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tuskulum>, abgerufen am 07.06.2020.

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