Typoskript, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Typoskript(e)s · Nominativ Plural: Typoskripte
Aussprache
WorttrennungTy-po-skript
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2018

Bedeutung

maschinengeschriebenes Manuskript
Beispiele:
Die Zeit, als Autoren ihre Typoskripte oder gar Manuskripte per Post an den Verlag schickten, wo sie abgeschrieben und in Satz gegeben wurden, ist lange vorüber. [Die Zeit, 11.10.2013, Nr. 42]
In den Kisten waren die Manuskripte der meisten Werke [des Schriftstellers] Gerhart Hauptmanns, vor allem aber Typoskripte. Denn Hauptmann diktierte gern seine Entwürfe in die Schreibmaschine und feilte dann daran. [Der Spiegel, 27.10.1949, Nr. 44]
Gezeigt wird [in der Austellung] […] das Typoskript von […] [Heinrich Manns] autobiografischer Skizze von 1904, die mit den schlagenden Worten beginnt: »Man kennt meine Herkunft ganz genau aus dem berühmten Roman (= Die Buddenbrooks) meines Bruders (= Thomas Mann) [Süddeutsche Zeitung, 21.09.2017]
Das Typoskript »Ingrid« ist nicht identisch mit jener Fassung, die [der Schriftsteller] Uwe Johnson […] in drei Exemplaren hatte einbinden lassen, diese Fassung ist mutmaßlich nicht überliefert. [Johnson, Uwe: Ingrid Babendererde, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1985, S. 262]
Er las nicht gut, immer wieder verlor er den Faden, das Typoskript mußte tatsächlich mal anständig und mit genügendem Durchschuß (= Zeilenzwischenraum) abgetippt werden. [Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 261]
Kollokation:
mit Genitivattribut: das Typoskript des Romans
Zitationshilfe
„Typoskript“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Typoskript>, abgerufen am 25.04.2019.

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