Uferschwalbe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Uferschwalbe · Nominativ Plural: Uferschwalben
Worttrennung Ufer-schwal-be
Wortzerlegung UferSchwalbe
Duden GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

Uferschwalbe
Uferschwalbe
(Dûrzan cîrano, CC BY-SA 3.0)
kleine, erdbraune, an der Unterseite weiße Schwalbe, die in (steilen) Hängen (an Flussufern) nistet
Beispiele:
»Man läuft [an der Ostsee bei Eckernförde] an Stränden entlang und durch Buchenwälder«, sagt [der Fotograf] […]. »Man blickt die ganze Zeit aufs Meer und schaut den Uferschwalben nach, die in der Steilküste brüten.« [Spiegel, 06.05.2017 (online)]
Der Schweizer Vogelschutz hat […] am Neuenburgersee einen neuen Brutplatz für Uferschwalben geschaffen. Die künstliche Brutwand besteht aus 82 mit Sand gefüllten Betonröhren, an denen im Innern ein Brutkessel (= Nisthöhle) angeschlossen ist. [Neue Zürcher Zeitung, 22.03.2003]
Ähnlich wie Kuckucksweibchen neigen auch die Uferschwalben dazu, das fremde Gelege entsprechend zu dezimieren, ehe sie ihr eigenes Ei dort einschmuggeln. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.09.1999]
Ganz anders [als die Rauchschwalbe] verhält sich endlich die kleinste [Schwalben-]Art, die Uferschwalbe! Sie sucht nicht die Nähe des Menschen, da sie von ihm unabhängig ist. In sandigen oder lehmigen Böschungen und Abhängen, oft auch in Sand‑ und Kiesgruben, legt sie armlange, horizontal verlaufende Gänge an, die in die eigentliche Nesthöhlung führen. [Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 40]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Uferschwalbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Uferschwalbe>, abgerufen am 21.01.2021.

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