Uferschwalbe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Uferschwalbe · Nominativ Plural: Uferschwalben
WorttrennungUfer-schwal-be
WortzerlegungUferSchwalbe
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2018

Bedeutung

Uferschwalbe
Uferschwalbe
(Dûrzan cîrano, CC BY-SA 3.0)
kleine, erdbraune, an der Unterseite weiße Schwalbe, die in (steilen) Hängen (an Flussufern) nistet
Beispiele:
»Man läuft [an der Ostsee bei Eckernförde] an Stränden entlang und durch Buchenwälder«, sagt [der Fotograf] […]. »Man blickt die ganze Zeit aufs Meer und schaut den Uferschwalben nach, die in der Steilküste brüten.« [Spiegel, 06.05.2017 (online)]
Der Schweizer Vogelschutz hat […] am Neuenburgersee einen neuen Brutplatz für Uferschwalben geschaffen. Die künstliche Brutwand besteht aus 82 mit Sand gefüllten Betonröhren, an denen im Innern ein Brutkessel (= Nisthöhle) angeschlossen ist. [Neue Zürcher Zeitung, 22.03.2003]
Ähnlich wie Kuckucksweibchen neigen auch die Uferschwalben dazu, das fremde Gelege entsprechend zu dezimieren, ehe sie ihr eigenes Ei dort einschmuggeln. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.09.1999]
Ganz anders [als die Rauchschwalbe] verhält sich endlich die kleinste [Schwalben-]Art, die Uferschwalbe! Sie sucht nicht die Nähe des Menschen, da sie von ihm unabhängig ist. In sandigen oder lehmigen Böschungen und Abhängen, oft auch in Sand- und Kiesgruben, legt sie armlange, horizontal verlaufende Gänge an, die in die eigentliche Nesthöhlung führen. [Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 40]
Zitationshilfe
„Uferschwalbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Uferschwalbe>, abgerufen am 10.12.2019.

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