Ukelei

Worttrennung Uke-lei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

silberglänzender Karpfenfisch mit blaugrünem Rücken; Laube
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ukelei m. (auch f.) karpfenartiger Weißfisch, entlehnt (14. Jh.) aus asorb. *ukleja, obsorb. wuklica, (älter) wuklija, nsorb. huklej, tschech. úkleje, russ. ukléja (укле́я). Vgl. Bielfeldt Entlehnungen (1965) 48; Müller Slaw. im Dt. Wortsch. (1995) 51.

Thesaurus

Synonymgruppe
Ablette · Laube · Laugele · Ukelei · Zwiebelfisch
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Ukelei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Gefieder haftete Laich, inzwischen sind Brassen, Rotfedern und die seltenen Ukeleien geschlüpft.
Bild, 25.05.2002
Der als Entspannungsoase angelegte See bietet Lebensraum für viele Fische, darunter Ukeleien und Rotfedern.
Der Tagesspiegel, 22.05.2004
In den östlichen Küstengewässern kommen dann an Süßwasserfischen noch Blei, Zander, Rotfeder, Güster, Ukelei und Kaulbarsch hinzu.
Zeiske, Wolfgang: Angle richtig!, Berlin: Sportverl. 1974 [1959], S. 169
Dann tauchten Ukeleien und Elritzen auf im See am Potsdamer Platz.
Süddeutsche Zeitung, 24.07.2004
Zitationshilfe
„Ukelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ukelei>, abgerufen am 27.11.2021.

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