Ulme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ulme · Nominativ Plural: Ulmen
Aussprache
WorttrennungUl-me (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Ulme‹ als Erstglied: ↗Ulmensterben  ·  mit ›Ulme‹ als Letztglied: ↗Bergulme · ↗Feldulme · ↗Flatterulme · ↗Korkulme
eWDG, 1976

Bedeutung

Laubbaum mit unsymmetrischen und am Rand doppelt gezackten Blättern, braunvioletten, in Büscheln stehenden Blüten und geflügelten Früchten, Rüster
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ulme f. Der Name des Laubbaumes ahd. ulmboum (Hs. 12. Jh.), frühnhd. ulme (Ende 15. Jh.), olme (16. Jh.) gilt als entlehnt aus lat. ulmus f. ‘Ulme, Rüster’. Er stellt sich neben verwandtes einheimisches (ablautend) ahd. elmo (um 800), elm (Hs. 12. Jh.), elmboum (10. Jh.), ilma (Hs. 12. Jh.), mhd. elm(e), elmboum, ilmboum, frühnhd. auch ilm(e) (15. Jh.), mnd. elme, aengl. engl. elm, anord. (ablautend) almr, schwed. alm, mir. lem. Erschließbar ist ie. *elem-, eine Bildung mit m-Suffix zu der unter ↗Erle (s. d.) dargestellten Farbwurzel ie. *el-, *ol- ‘rot, braun’, so daß der Baum (wie Erle) nach der Farbe des frisch geschlagenen rötlichbraunen Holzes benannt ist.

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Effe · ↗Rüster · Ulme
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ahorn Baum Birke Buche Eberesche Eibe Eiche Eichen Erle Esche Gier Hainbuche Kastanie Kiefer Linde Pappel Platane Rosenthaler Rotbuche Schatten Spitzahorn Wald Weide englisch gesund hundertjährig mächtig pflanzen riesig säumen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ulme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hat in der Küche zu tun, er schneidet die Äste der Ulme.
Die Zeit, 14.10.2013, Nr. 41
Die Ulme ist schon so alt, sie hat symbolischen Wert.
Die Welt, 07.08.2003
Der Ulme, dem "Baum des Jahres 1992", geht es so schlecht wie nie.
o. A. [off]: Ulmen-Sterben. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Die beiden Jungen waren inzwischen schon hoch auf der alten Ulme.
Preußler, Otfried: Die kleine Hexe, Stuttgart: Thienemann 1980 [1957], S. 378
Dort, rings umschlossen von dichten Ulmen, lag das große Nelkenfeld.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 321
Zitationshilfe
„Ulme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ulme>, abgerufen am 19.08.2019.

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