Ultramontanismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungUl-tra-mon-ta-nis-mus · Ult-ra-mon-ta-nis-mus
Wortzerlegungultra-Montanismus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

auch auf das politische Denken einwirkende streng päpstliche Gesinnung, Gesamtheit der diese Gesinnung teilenden Kräfte

Typische Verbindungen
computergeneriert

Demokratie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ultramontanismus‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein verbindendes Element fand der Protestantismus primär in der Abwehr des katholischen Ultramontanismus.
Der Tagesspiegel, 07.09.1996
Fortan fand der Ultramontanismus immer wieder begeisterte Unterstützung in der Elite der französischen Laien.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 15934
Er wandte sich gegen den Ultramontanismus sowie gegen die konfessionalistischen Gegner der Union und kehrte sich liberalen Anschauungen zu.
Kupisch, K.: Bunsen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 8799
Das schwierige Verhältnis zwischen Deutschland und Rom spiegelt sich, trotz Phasen des Ultramontanismus, selbst innerhalb der Katholischen Kirche wider.
Die Zeit, 04.03.2013, Nr. 09
Die Studie, die sich auf Reden, Briefe und sonstiges unveröffentlichtes Material stützt, verteidigt den bayerischen Politiker gegen den Vorwurf des Ultramontanismus.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 253
Zitationshilfe
„Ultramontanismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ultramontanismus>, abgerufen am 20.10.2019.

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