Umdeutung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Um-deu-tung
Wortzerlegung  umdeuten -ung

Typische Verbindungen zu ›Umdeutung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umdeutung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Umdeutung‹

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Alles hätte gut sein können, aber dann erfolgt Jahre später wieder eine Umdeutung des Schuhs.
Die Zeit, 22.07.1999, Nr. 30
Damit wird die verharmlosende Umdeutung der proletarischen Armut, die ohnehin niemand mehr so nennt, komplett.
o. A.: JE UNVERSCHÄMTER DIE NATION, DESTO ERFOLGREICHER IHRE ANSPRÜCHE ODER: "WIR" SIND SCHON SPITZE! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Operationen, die für gewisse Arten definiert sind, induzieren nun weitere Operationen auf anderen Arten durch Umdeutung.
Bauer, Friedrich L. u. Goos, Gerhard: Informatik, Berlin: Springer 1971, S. 159
Auch um das Weihnachtsfest und die übrigen christlichen Feste bemüht man sich in entsprechender Umdeutung.
Sucker, W.: Freireligiöse Vereinigungen in Deutschland. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1420
Beim Nachweis dieser These geht es allerdings nicht ohne einige recht störende Umdeutungen des geschichtlichen Materials ab.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 624
Zitationshilfe
„Umdeutung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Umdeutung>, abgerufen am 16.10.2021.

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