Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Umdeutung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Umdeutung · Nominativ Plural: Umdeutungen
Aussprache 
Worttrennung Um-deu-tung
Wortzerlegung umdeuten -ung

Typische Verbindungen zu ›Umdeutung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umdeutung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Umdeutung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Operationen, die für gewisse Arten definiert sind, induzieren nun weitere Operationen auf anderen Arten durch Umdeutung. [Bauer, Friedrich L. u. Goos, Gerhard: Informatik, Berlin: Springer 1971, S. 159]
Alles hätte gut sein können, aber dann erfolgt Jahre später wieder eine Umdeutung des Schuhs. [Die Zeit, 22.07.1999, Nr. 30]
Damit wird die verharmlosende Umdeutung der proletarischen Armut, die ohnehin niemand mehr so nennt, komplett. [o. A.: JE UNVERSCHÄMTER DIE NATION, DESTO ERFOLGREICHER IHRE ANSPRÜCHE ODER: »WIR« SIND SCHON SPITZE! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]]
Weil das häufig nicht möglich ist, hilft die zweite Strategie, die kognitive Umdeutung. [Die Zeit, 16.08.2010, Nr. 33]
In Essen habe man kein Verständnis für eine Umdeutung der Absichten, gegen die man sich verwahren müsse. [Die Zeit, 05.03.1971, Nr. 10]
Zitationshilfe
„Umdeutung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Umdeutung>.

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