Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Umdichtung

Worttrennung Um-dich-tung
Wortzerlegung umdichten -ung
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Umdichten
2.
durch Umdichten einer Vorlage entstandener Text

Typische Verbindungen zu ›Umdichtung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umdichtung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Umdichtung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Gesänge veränderten sich zwar mit der Zeit, aber eine komplette Umdichtung sei neu und ein seltener Beleg für kulturelle Evolution. [Süddeutsche Zeitung, 05.12.2000]
Das Oratorium war wegen seiner eindringlichen, empfindsamen Musik hochgeschätzt; über zahlreiche schwülstige Textstellen hat man sich später durch Umdichtungen hinwegzuhelfen versucht. [Ruhnke, Martin: Telemann (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 3142]
Die Parodie wird zur zerstörenden Kritik; die mokante Umdichtung sucht nach einer anderen, neuen Wahrheit. [Die Zeit, 27.09.1963, Nr. 39]
Daß Coovers Umdichtung hinter dem Original zurückbliebe, ist ein unsinniger Vorwurf. [Die Zeit, 14.10.1994, Nr. 42]
Kann das Darmrumpeln vielleicht die Umdichtung der Minotaurus‑Sage zum Monumental‑Epos beflügeln? [Der Spiegel, 13.05.1991]
Zitationshilfe
„Umdichtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Umdichtung>.

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