Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Umdisposition, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Umdisposition · Nominativ Plural: Umdispositionen
Aussprache 
Worttrennung Um-dis-po-si-ti-on
formal verwandt mitumdisponieren

Verwendungsbeispiele für ›Umdisposition‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Praxis lägen die Verteuerungen, die allein durch die Umdisposition entstehen, unter den fünf Sechsteln. [Die Zeit, 12.09.1969, Nr. 37]
Dieser Wechsel ist so revolutionär, daß er nicht nur durch eine artistische Umdisposition erklärt werden kann. [Die Zeit, 24.06.1954, Nr. 25]
In dieser Hinsicht zwingt erst die Theorie selbstreferentieller Systeme zu einer Umdisposition. [Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 168]
Erschwert werden durch die Umdisposition allerdings Kostenvergleiche, für die sich Fachleute aus nah und fern interessieren. [Die Zeit, 26.10.1973, Nr. 44]
Nach dem Eröffnungs‑Tutti werden die Chöre in der abwechslungsreichsten Weise gegeneinander ausgespielt, und ihre klangliche Umdisposition geht weit über die Technik Andrea Gabrielis hinaus. [Arnold, Denis: Gabrieli (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 26387]
Zitationshilfe
„Umdisposition“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Umdisposition>.

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