Umfall

WorttrennungUm-fall (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend das Umfallen

Typische Verbindungen
computergeneriert

anzunehmend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umfall‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Umfall der Geistigen ist kläglich - diese völlige Unfähigkeit, einmal beiseite stehen zu können.
konkret, 1996
Zugleich gab er uns den Rat, uns mit einer Erklärung zu begnügen, denn wenn die Debatten sich lange hinzögen, könnten leicht »Umfälle« erfolgen.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5194
Und was ihm bei der Kernenergiedebatte im vergangenen Jahr als Umfall und Lavieren angekreidet wurde, erwies sich am Ende als versierte Taktik.
Die Zeit, 13.02.1978, Nr. 07
Wenn der Liberalismus ein Kompromiß mit der Regierung schließt, wird ihm Umfall vorgeworfen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 330
Als er in diese Verhandlung eintrat, habe er noch nicht gewußt, daß Woyda jetzt eingestehe, wie er den sogenannten Umfall wohl nennen dürfe.
Friedländer, Hugo: Der Prozeß gegen den Bankier August Sternberg wegen Sittlichkeitsverbrechen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 794
Zitationshilfe
„Umfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Umfall>, abgerufen am 20.02.2019.

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