Umkleide, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Umkleide · Nominativ Plural: Umkleiden
WorttrennungUm-klei-de
formal verwandt mitumkleiden
Wahrig und DWDS, 2019

Bedeutung

umgangssprachlich Kabine (Lesart 1) oder (Garderoben)‍räumlichkeit in Sporthallen, Bädern, Geschäften o. Ä., in der man die Bekleidung wechseln kann
Beispiele:
[…] sieht aus wie eine normale Umkleide: Holzbänke[…]. [Welt am Sonntag, 27.11.2011, Nr. 48]
Toiletten oder Umkleiden dürfen nicht [mit Videokameras] überwacht werden, Bankomaten und Parkplätze dagegen schon[…]. [Der Standard, 08.03.2015]
Die Mannschaft aus West Point führt im Spiel gegen das Team aus Massachusetts zur Halbzeit 28:0, die Spieler sitzen in der Umkleide, trinken Wasser, klatschen sich ab. [Der Spiegel, 15.11.2010, Nr. 46]
Anders als in vielen anderen Bädern, gibt es leider keinen getrennten Zugang für Männer und Frauen von der Umkleide zu den Duschen. [Berliner Zeitung, 21.10.2005]
Die Läden sind total überheizt, schon beim Aussuchen schwitzt man […], dann muss man ewig auf eine freie Umkleide warten und schließlich passt sowieso nichts. [Berliner Zeitung, 09.11.2004]
Kollokation:
in Koordination: Umkleiden und Duschen, Toiletten

Thesaurus

Synonymgruppe
Ankleideraum · ↗Ankleidezimmer · ↗Umkleideraum  ●  ↗Garderobe  österr., schweiz. · Umkleide  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dusche Gang Restaurant Toilette

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umkleide‹.

Zitationshilfe
„Umkleide“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Umkleide>, abgerufen am 23.10.2019.

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