Umlaut, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Umlauts/Umlautes · Nominativ Plural: Umlaute
Aussprache
WorttrennungUm-laut (computergeneriert)
Ableitung vonumlauten
Wortbildung Ableitung von ›Umlaut‹: umlauten
eWDG, 1976

Bedeutung

Sprachwissenschaft
1.
nur im Singular
Vokalwechsel von »a«, »o«, »u«, »au« zu »ä«, »ö«, »ü«, »äu«, der in alter Zeit unter dem Einfluss eines »i« oder »j« in der folgenden Silbe eintrat und in der heutigen Sprache ohne feste Regeln bei allen Wortarten, besonders in der Flexion, auftreten kann
2.
Ergebnis aus 1
Beispiel:
ä, ö, ü, äu sind Umlaute
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er unterstützt soeben seine Tischnachbarn bei der Suche nach Worten mit Umlauten.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2002
Ein Drucker muß auch in der Lage sein, Umlaute auszudrucken.
C't, 1994, Nr. 7
Aber sie verwehrt dem metallenen Gebilde den Zauber des Umlautes.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 122
Es stäubte auch da, aber wie schon aus dem Umlaut des Zeitwortes ersichtlich, nicht aus dem Schwarzen heraus.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 292
Bei Hauptwörtern der starken Deklination und bei der Steigerung der Eigenschaftswörter unterbleibt der Umlaut.
Schädel, E.: Das Sprechenlernen unserer Kinder, Leipzig: Brandstetter 1905, S. 101
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akzente Buchstaben Eingabe Konsonanten Leerzeichen Sonderzeichen Tastatur Texte Vokale Ziffern deutschen enthalten ersetzt fehlenden konvertiert umgehen verwandeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umlaut‹.

Worthäufigkeit

selten häufig

Ältere Wörterbücher

Korpustreffer

Referenzkorpora
Zeitungskorpora
Spezialkorpora