Unüberlegtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungUn-über-legt-heit
Grundformunüberlegt
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Unüberlegtsein
2.
unüberlegte Handlung, Äußerung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und selbst von diesem Sieg hat er sich zu keiner Unüberlegtheit hinreißen lassen.
Der Tagesspiegel, 15.09.2000
Wohl gibt er die Unüberlegtheit der Handlung zu, aus seinen Worten spricht aber der Triumph, sie doch getan zu haben.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 265
Solange es Denker gibt, wird der Macher immer etwas belächelt, hat doch sein Wirken meist etwas mit Unbedachtheit, mit Unüberlegtheit zu tun.
Die Welt, 30.08.1999
Es würden wieder Versuche gemacht, die Arbeiterschaft für Mitte Februar zu Unüberlegtheiten aufzuhetzen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1935]
Daher sind gerade die Industriestädte und die Wohnviertel des vorigen Jahrhunderts, die man der Großmut der Bauspekulation verdankt, Unüberlegtheit und Planlosigkeit schlechthin.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 2, Berlin: Aufbau-Verl. 1955, S. 304
Zitationshilfe
„Unüberlegtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unüberlegtheit>, abgerufen am 17.10.2019.

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