Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unüberlegtheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Un-über-legt-heit
Grundformunüberlegt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Unüberlegtsein
2.
unüberlegte Handlung, Äußerung

Verwendungsbeispiele für ›Unüberlegtheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wohl gibt er die Unüberlegtheit der Handlung zu, aus seinen Worten spricht aber der Triumph, sie doch getan zu haben. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 265]
Und selbst von diesem Sieg hat er sich zu keiner Unüberlegtheit hinreißen lassen. [Der Tagesspiegel, 15.09.2000]
Solange es Denker gibt, wird der Macher immer etwas belächelt, hat doch sein Wirken meist etwas mit Unbedachtheit, mit Unüberlegtheit zu tun. [Die Welt, 30.08.1999]
Sie ist der Meinung, daß jede Unüberlegtheit das Ziel der freien Völker gefährden könne. [Die Zeit, 06.12.1956, Nr. 49]
Der Richter bezeichnete das Verhalten des Schülers als »jugendliche Unüberlegtheit". [Die Welt, 27.02.2003]
Zitationshilfe
„Unüberlegtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Un%C3%BCberlegtheit>.

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