Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unabhängigkeitssinn

Grammatik Substantiv
Worttrennung Un-ab-hän-gig-keits-sinn

Verwendungsbeispiele für ›Unabhängigkeitssinn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem kann man sich nur sehr, sehr schwer entziehen, dazu gehört viel Unabhängigkeitssinn. [Tucholsky, Kurt: Kritik als Berufsstörung. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 2481]
Der kleine Mann, der mit seinem eigenen Munde spricht und mit seinem eigenen Arm handelt, galt als die Idealgestalt dieser Zeit des gesteigerten Unabhängigkeitssinnes. [Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 6377]
Dabei sei das Rathaus auch ein Stück steingewordener hanseatischer Unabhängigkeitssinn, hanseatischer Selbstständigkeit. [Die Welt, 22.09.1999]
In Deutschland hat es nicht nur in den Gebieten seiner Geltung bürgerlichen Freiheits‑ und Unabhängigkeitssinn gestärkt, sondern den Plan der nationalen Rechtseinheit angeregt. [Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9663]
Nein, es ist nicht der König von England, wie er in großem Gefolge zur Palamentseröffnung fährt, ein Zeichen für den Unabhängigkeitssinn der englischen Nation. [Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 198]
Zitationshilfe
„Unabhängigkeitssinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unabh%C3%A4ngigkeitssinn>.

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