Unartigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unartigkeit · Nominativ Plural: Unartigkeiten
Worttrennung Un-ar-tig-keit
Wortzerlegung  unartig -keit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Unartigsein
2.
unartige Handlung, Äußerung

Verwendungsbeispiele für ›Unartigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal spaziert er grinsend durch die Reihen, organisiert hier und da eine Unartigkeit gegen die Regierung und flitzt dann händereibend nach draußen.
Süddeutsche Zeitung, 17.02.1995
Dem Sunday Telegraph zufolge wurden die Unartigkeiten leider per Video mitgeschnitten.
Süddeutsche Zeitung, 02.04.2001
Auf einer öffentlichen Veranstaltung schreckte der greise Prowo Presse und Publikum mit allerlei Unartigkeiten.
Die Zeit, 02.12.1966, Nr. 49
Pedantisch vermerkt Schmitt alle nächtlichen „Unartigkeiten“, jede Missstimmung und jede Aussöhnung.
Die Zeit, 14.04.2004, Nr. 16
Seither schämt sich niemand mehr, seinen Mitmenschen mit Schuhzeug noch der erstaunlichsten Ab- und Unartigkeit unter die Augen zu treten, mit Fußumkleidungen von profundester Hässlichkeit.
Der Tagesspiegel, 30.07.2001
Zitationshilfe
„Unartigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unartigkeit>, abgerufen am 03.12.2021.

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