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Unbeherrschtheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Un-be-herrscht-heit
Grundformunbeherrscht
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Unbeherrschtsein
2.
unbeherrschte Handlung, Äußerung

Thesaurus

Synonymgruppe
Akrasia · Handeln wider besseres Wissen · Unbeherrschtheit · Willensschwäche

Verwendungsbeispiele für ›Unbeherrschtheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da klingen meist viel Stolz und ein bisschen Bedauern über die eigene Unbeherrschtheit mit. [Die Zeit, 01.09.2008, Nr. 35]
Ihren Zorn an der Tür auszulassen, ist ein Zeichen von Unbeherrschtheit. [Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 12]
Wenn Steffen Popp etwas beherrscht, denke ich beim Lesen, dann ist es solche Unbeherrschtheit. [Die Zeit, 02.12.2013, Nr. 48]
Folglich sei es nicht Unbeherrschtheit, wenn Dicke noch essen, wo Dünnen vor Völlegefühl schon schlecht wird. [Die Zeit, 15.12.1972, Nr. 50]
Denn der lieferte nach nur zwei Minuten ein überzeugendes Beispiel von Unbeherrschtheit. [Süddeutsche Zeitung, 20.11.1995]
Zitationshilfe
„Unbeherrschtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unbeherrschtheit>.

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